#Junge Menschen, ein leerer Raum, eine Idee

Seit vielen Jahren steht die ehemalige Maschinenfabrik Pfeiffer (Zerrenerstraße 19) im Herzen Pforzheims leer. Seit April 2012 hat sich eine Gruppe junger Menschen vorgenommen, das zu ändern. Sie wollen den alten Gemäuern wieder Leben einhauchen! Wir sind angetrieben von der Idee, einen Freiraum zu schaffen, wie er für die Stadt einzigartig ist. Unser Konzept wollen wir euch hier in aller Kürze vorstellen. Wenn ihr Lust habt, mehr zu erfahren, dann besucht uns doch einfach!

#Frei-Raum

Ob nachmittags gemütlich beim Kaffee, Abends beim Kino, Vortrag oder Kneipenabend, bei der wöchentlichen Volxküche, an einem Abend in der Woche bei der Jugendgruppe oder bei einem Workshop – in einer angenehmen Atmosphäre begegnen sich Menschen, haben eine schöne Zeit und kommen miteinander in’s Gespräch.

In unseren Räumen soll jungen Menschen Gelegenheit geboten werden, Misstände in der Gesellschaft zu begreifen und nach Möglichkeiten der Veränderung zu suchen. Hier sollen andere Maßstäbe gelten als im Alltag der Menschen; hier soll es nicht darum gehen, sich durchsetzen zu müssen – wir wollen solidarisches Miteinander erfahrbar machen. Wir versuchen einen Schutzraum durchzusetzen vor alltäglicher Diskriminierung (Rassismus, Sexismus, Antisemistismus, Homophobie, usw.), und wollen ein Zusammenkommen unabhängig vom Geldbeutel ermöglichen.

Außerdem begreifen wir uns als Teil sozialer Bewegungen; bei uns können sich Gruppen treffen und unsere Infrastruktur nutzen. Mit einem Raum im Stadtkern schaffen wir eine höhere Präsenz alternativer Ideen in der öffentlichen Wahrnehmung.

#Räume

Wir haben zwei Räume im Erdgeschoss der ehemaligen Maschinenfabrik Pfeiffer (Zerrenerstraße 19) angemietet. Der vordere Raum verfügt über ein großes Schaufenster und wird als Cafe gestaltet. Im hinteren Bereich soll ein universell nutzbarer Raum entstehen. Eine Küchenzeile, PC-Arbeitsplätze, eine Leinwand und Beamer sowie eine Auswahl an Büchern werden hier ihren Platz haben. Mittels einer flexiblen Bestuhlung können hier Workshops, Seminare, Vorträge und Kino genauso stattfinden wie Treffen von Kinder- und Jugendgruppen. Im Moment führen wir dazu umfangreiche Renovierungsarbeiten durch, wobei auch die Elektrik, Heizung und Wasser/Abwasser komplett erneuert werden müssen.

#Selbstverwaltung

Die Sozialistische Jugend – die Falken mieten zwar den Raum und unterstützen den Prozess, gestaltet wird die “alte Fabrik” jedoch von den Nutzer/-innen. Auf monatlichen öffentlichen Treffen besprechen wir, was gut läuft und was schlecht, wer eine Veranstaltung durchführen möchte und wer für die Termine die Verantwortung trägt. Die Entscheidungen werden dabei nach dem Konsensprinzip getroffen. Selbstverwaltung bedeutet zwar, dass wir keinen “Chef” haben; aber gerade deshalb haben alle Nutzer/-innen eine große Verantwortung. Dadurch schaffen wir einen gemeinsamen Lernprozess, in dem wir versuchen, die Begabungen der einzelnen zu sehen und zu fördern, und somit ein gleichberechtigtes Miteinander zu ermöglichen.

#Patenschaften

Um die Renovierung und den Unterhalt unserer Räume zu finanzieren, sind wir auf Spenden angewiesen, am besten monatlich als Mietzuschuss.
Deshalb suchen wir Patinnen und Paten, die uns monatlich einen festen Betrag zukommen lassen. Angelehnt an unsere Hausnummer empfehlen wir als Richtwert 19 Euro, gerne aber auch mehr.
Wenn das finanziell für euch nicht möglich ist, freuen wir uns ebenfalls über geringere Dauerspenden oder Einmalspenden. Alle Spenden sind steuerlich absetzbar.